Protokoll vom 7.9.2017 und 8.9.2017

7.9.2017 – Gedicht von Gottfried Benn, „Kleine Aster“

  1. Wiederholung der Ergebnisse der letzten Stunde
  2. Besprechung der Hausaufgabe:
    A3) – Wiedersprüche: Aster <->Würde <-> Leichnam entblößt
    –>  Grotesk (depersonalisiert)
    – Tod mit Würde –> Leichnam entwürdigt (Z.1)
    – Groteske Beschreibung
    -> Aster als unnahbar
    -> Aster als Symbol für den Himmel
    –> Leben nach dem Tod (-> nihilistisch, zynisch)A4) – Mädchen, dass Tod in einem Schiff gefunden wurde
    – Beide Gedichte entwürdigen den Tod und die Leichen
    – Die Bezeichnungen von Gottfried Benn als Medizyniker und
    Nihilist sind passend.
  3.  Definition: Zynismus -> Denkweise, die durch Spott die Gefühle anderer                                              und gesellschaftliche Konventionen bewusst                                                  verletzt (Provokation)
    Definition: Sarkasmus -> Spöttische und böse Art zu urteilen
  4. Typisch Expressionismus:
    – Umgangssprache
    – Struktur des Textes, Reimschema, nicht klassisch, kein Metrum
    – Allgemeine Thematik
    – nüchtern, provokant, nicht beschönigend
    – „Ästhetik der Hässlichkeit“
    – gesellschaftskritisch
    – Enthüllung des wahren Seins der Dinge, subjektive und antirealistische      Darstellung
    – Gleichzeitigkeiten von Paradoxen und Disparitäten
  5. Nachtcafé: Gottfried Benn
    – Merkmale werden als Menschen dargestellt
    -> Substitution, Ersetzung der Menschen
    – Inhalt: Es geht um das Nachtleben in einem Café, hierbei erzählt jede
    Strophe eine neue Geschichte
    – Die letzte Strophe bekräftigt die Aussage des Gedichts
    – Die Hässlichkeit ergibt sich durch die Triebhaftigkeit der Menschen
    – Besonderheit: kurzer Moment der Freude, als das lyrische Ich eine Dame erblickt die ihm gefällt, er ist kurz aus dem Verstanbd gerissen.

 

 

 

 

8.9.2017

  1. Besprechung der Hausaufgabe:
    Definition Metonymie
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