Protokoll vom 25.08.2016

Protokollant: bormel

Themen: Kursorganisation.  Kindlicher Spracherwerb

Kursorganisation

Herr Meltzow erläutert wesentliche Details zur Organisation von Kurs und Unterricht:

  • Die Sitzordnung soll durch ein U repräsentiert werden, so dass die Schülerinnen und Schüler vor jeder Stunde unaufgefordert die Tische entsprechend anordnen sollen.
  • Die Inhalte der beiden Kursjahre sind zu großen Teilen durch das Zentralabitur festgelegt. Teilweise sind dabei konkrete Texte/Lektüren vorgegeben (z.B. Goethes Faust als Drama oder Kafkas „Die Verwandlung“ als literarischer Text). Andere Werke können aber auch von der Lehrkraft ausgewählt werden. Insgesamt unterscheidet man vier Inhaltsfelder (Sprache, Texte, Kommunikation, Medien). Details findet man hier.
  • Zu jeder Unterrichtsstunde soll durch einen Schüler/eine Schülerin ein Verlaufs-Protokoll angefertigt werden. Dieses soll in einen Kursblog hochgeladen werden, so dass vor Klausuren repetitiv oder bei Abwesenheit der Unterricht nachvollzogen werden kann. Das Protokoll soll kurz sein,  aber größtenteils ausformulierte Sätze beinhalten und die wesentlichen Fragen und Ergebnisse der Unterrichtsstunde aufzeigen. Tafelbilder können und sollen einfließen. Hinweise zum Verfassen eines solchen Protokolls finden sich hier. Herr Meltzow betont, dass die Qualität des Protokolls auch für die Benotung der sonstigen Mitarbeit relevant ist.

Kindlicher Spracherwerb

Im zweiten Teil der Doppelstunde beginnt der inhaltliche Teil des Unterrichts, der sich zunächst mit dem übergeordneten Thema „Sprache“ und dem speziellen Thema des kindlichen Spracherwerbs beschäftigt.

Lehrer und Schüler berichten über Beobachtungen, die sie selber beim Spracherwerb von Kleinkindern gemacht haben:

  • Imitation (Nachahmung) spielt eine große Rolle. Die Wortbedeutungen sind dabei nicht immer klar.
  • Generalisierungen (Erkennen von Regelmäßigkeiten und deren Anwendung). Dabei kommt es auch zu Fehlern (Übergeneralisierungen). Beispiel: Erstens, zweitens, dreitens
  • Passive Sprachkompetenz möglich (Verweis auf mehrsprachig erzogene Kinder)

Danach wurde der Sachtext „Wenn die Wörter laufen lernen“ (2006) von S.Kersebaum gelesen, die Phasen des kindlichen Spracherwerbs wissenschaftlich untersucht hat.

Der Arbeitsauftrag bestand darin, sich Notizen zu den beschriebenen Phasen des Sprachererwerbs zu machen.

Hausaufgabe: Auf der Basis der Textlektüre sollen wesentliche Phasen und deren Kernmerkmale in einem Schaubild (z.B. Tabelle) dargestellt werden.