Protokoll vom 27.10.2016

Protokollant: Luca Hermanns

Thema: Formen des Dramas/ Fausts innerer Konflikt zu Beginn des Dramas

Die Doppelstunde beginnt mit der Besprechung der Hausaufgaben, welche sich mit den verschiedenen Formen des Dramas beschäftigt haben.

Die Tragödie: 

  • Protagonist befindet sich in einer Problemsituation, einem Konflikt
  • Er besitzt Entscheidungsmöglichkeiten, ausweglos (Dilemma)
  • Person weiß vom eigenen Scheitern
  • Auslöser: Tragische Schuld, Persönliche Schuld, Schicksal, Missverständnisse
  • In der Klassik stammt der Protagonist aus edlen/königlichen Verhältnissen

Die Komödie:

  • Übertriebene Darstellung eines lösbaren Konflikts
  • → Dem Protagonisten meist nicht bewusst
  • Lösung des Problems durch: Zufall, persönliche Schläue, Dummheit
  • In Klassik: Normale bürgerliche Figur
  • Komik kommt durch Überzeichnung zustande

(Anhang: „Pechpilz“ Zitat Aibou)

 

Fausts innerer Konflikt zu Beginn des Dramas

Der zweite Teil der Stunde befasst sich mit einem Auszug aus dem Drama „Faust“, von Johann Wolfgang von Goethe. In diesem wird der Protagonist zum ersten mal vorgestellt. Die Leitfragen zu diesem Text waren: 

  1. Welches Problem hat Faust? Er will immer mehr wissen, weiß jedoch, dass er nicht alles wissen kann.
  2. Was hat er bisher erreicht? Er hat Philosophie, Jura, Medizin und Theologie studiert.
  3. Wonach strebt er? Allwissenheit.
  4. Welchen Weg schlägt er ein, um sein Ziel zu erreichen? Er gibt sich der Magie hin.

Daraufhin wurde der Text mehrmals betont vorgelesen und anschließend die Wirkung, welche dadurch entstanden ist besprochen. Gegen Ende der Stunde wurde die Frage nach Fausts innerem Konflikt zu beginn des Dramas beantwortet.

Fausts Konflikt zu beginn des Dramas:

  • Quälendes Gefühl der Unwissenheit und Wissen um Begrenztheit der Wissenschaft
  • Strebt nach unbegrenzter Erkenntnis (Allwissenheit)
  • Weg: (Schwarze) Magie

Entwicklung eines Universal gelehrten zum Magier

Protokoll vom 24.10.2016

Protokollant: Luca Hermanns

Thema: Literarische Gattungen

Die Stunde beginnt mit organisatorischen Informationen von Herrn Meltzow, über die Lektüre „Faust“. Daraufhin befassen wir uns mit den drei großen literarischen Gattungen, der Lyrik, der Dramatik und der Epik.

 

Die Lyrik: Die Lyrik ist hauptsächlich als literarische Gattung der Dichtung bekannt. Das bedeutet, dass sich unter diesen Begriff alle Formen des Gedichtes fassen lassen, wie beispielsweise die Ode, die Ballade oder das Haiku. Merkmale der Lyrik sind beispielsweise, das ein Rhythmus vorhanden ist, welcher das Gedicht strukturiert. Ebenfalls erscheint uns die Lyrik grundsätzlich in Versform. Diese Verse sind wiederum in Strophen angelegt. Häufig finden wir in der Lyrik den Reim. Allerdings muss dies, vor allem in modernen Formen der Poesie, nicht sein.

 

Die Dramatik: Das Drama ist hauptsächlich aus dem Theater bekannt. Folglich meint diese literarische Gattung alles, was für die Bühne gedacht und geschrieben wurde. Das wohl wichtigste Merkmal von Dramen ist, dass es keinen Erzähler gibt der die Handlung beschreiben kann. Diese Aufgabe müssen in der Dramatik die Figuren übernehmen. Auch hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Untergattungen, wie beispielsweise der Tragödie, der Komödie oder der Tragikomödie.

 

Die Epik: Die Epik umfasst nahezu alle Texte der erzählenden Literatur. Somit fallen die meisten Textsorten in diesen Bereich, wie zum Beispiel Romane, Autobiografien, Kurzgeschichten, Märchen… . Das Erkennungsmerkmal eines Epischen Werkes ist, das es einen Erzähler besitzt, welcher das Geschehen erzählt.

Lieber Deutsch GK,

nach den Ferien werden wir uns mit Goethes Faust beschäftigen. Wer die Lektüre bereits in den Ferien lesen möchte (was zu empfehlen ist), der schaffe sich bitte unten stehende Ausgabe an.

EinFach Deutsch Textausgaben: Johann Wolfgang von Goethe: Faust – Der Tragödie erster Teil. Verlag: Schöningh

ISBN 978-3-14-022591-5

Schöne Ferien, MEL