Protokoll zum 19.01.2017

Protokollant: Natalia Radermacher

Thema der Stunde: Wiederholung/Zusammenfassung der Szenen „Auerbachskeller“, „Hexenküche“, „Straße“ ; Bearbeitung der Aufgabe: Zeigen Sie anhand der Verse 2687-2716 wie Fausts innere Verfassung in seiner Sprache deutlich wird

  • Zu Beginn der Doppelstunde am 19.01.2017 fassen wir die Szene „Auerbachskeller“ noch einmal zusammen.                                     Mephistopheles zeigt seine manipulierende Seite und verdeutlicht, was er für ein Menschenbild hat.                                                                               In dieser Szene wird sprachlich an vielen Stellen das Animalische und die Triebhaftigkeit angesprochen.                                                                         Als nächstes fassen wir kurz die Szene „Hexenküche“ zusammen, bei der aus Faust, einem alten Gelehrten, durch einen Verjüngungstrank, ein attraktiver Jüngling wird und Mephisto Faust die menschlichen Genüsse nahe bringen möchte.                                                                                   Anschließend lesen wir die Szene „Straße“ und stellen fest, dass Gretchen Faust abweist, da es moralisch aus ihrer Sicht schwierig ist sich auf ihn einzulassen, vor allem da sie gerade aus der Kirche kommt. Zudem wird gesellschaftlich von ihr erwartet sich zu distanzieren.                             Danach beschäftigen wir uns mit der Szene „Abend“ und bearbeiten folgende Aufgabe dazu:                                                                            Zeigen Sie anhand der Verse 2687-2716 wie Fausts innere Verfassung in seiner Sprache deutlich wird:
  • Faust verwendet einen religiösen Wortschatz                                               V.2688      Heiligtum                                                                                           V.2707      göttergleich                                                                                       V.2708      Himmelreich                                                                               V.2712       Engel                                                                                               V.2716       Götterbild
  • die zahlreichen Ausrufezeichen und „Os“ zeigen seine Überwältigung
  • er verwendet einige Antithesen                                                                     V.2689      Liebespein                                                                                         V.2693      Armut und Fülle                                                                               V.2696      Freud und Schmerz                                                                         V.2709      Wonnegroßß (Neologismus)
  • Syntästesie: süßer Dämmerschein (V.2687) Faust nimmt seine Umgebung mit allen Sinnen wahr

⇒ Fazit: Ausdruck einer auf Gegensatz basierenden, umfassenden, existenziellen Erfahrung

Protokoll vom 12.1.17

Thema der Stunde: Haben Faust und Mephisto einen Pakt ?

Was ist ein Pakt: Ein Pakt ist eine Vereinbarung an die sich beide Seiten halten müssen/erfüllen müssen.

Vergleich: Was ist eine Wette: Eine Wette hat einen Einsatz und einen klaren Gewinner.

Der Pakt: -Mephisto dient Faust im Diesseits, dafür dient Faust Mephisto im Jenseits(V. 1648 ff.).

Die Wette: – Wenn es Mephisto gelingt Faust zur Selbstzufriedenheit zu verführen, verliert Faust die Wette und seine Seele/sein Leben verfällt an Mephisto(V. 1694).

Bezug zur Szene „Prolog im Himmel“: Fausts streben als Beweis für die Sinnhaftigkeit der Schöpfung.

Danach gab es eine Diskussion ob die Wette überhaupt noch notwendig sei. Diese Diskussion artete aus und brachte kein konkretes Ergebnis hervor, die Schlussfolgerung ist also das es sowohl dafür als auch dagegen Meinungen gibt und es keine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt die alle überzeugen kann.

Protokoll vom 22.12.2016

Thema der Stunde: offene Fragen zu Facharbeit und „Wie zitiert man richtig?“

Ein Literaturprotokoll zur Facharbeit ist unerlässlich und soll ca. 4-5 Titel umfassen. Andere Verzeichnisse, wie z.B. ein Abbildungsverzeichnis sollen nach Bedarf erstellt werden.

Es wird zwischen Primärliteratur und Sekunderliteratur unterschieden, wobei Primärliteratur das Thema einer analytischen Facharbeit darstellt (z.B. Faust bei einer Analyse zu Faust) und Sekundärliteratur für direktes und indirektes Zitieren zu gebrauchen ist.

Jede Sekundärliteratur wird im Literaturverzeichnis ein Mal erwähnt und die Titel sollen Alphabetisch sortiert und Zitate durch Fußnoten auf der Seite markiert sein.

 

Beispiel zum Zitieren:

indirekt:

Die Prosa Borcherts ist prototypisch für die deutsche Nachkriegsliteratur.

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1 Zimmermann (Nachnahme), Werner (Vornahme): Deutsche Prosadichtungen (Titel). Düsseldorf (Verlagsort) 1969 (Jahr), S. 47ff. (Seite)

direkt:

Insofern kann man mit den Worten des Autors begründet feststellen: „So gibt den jeder Roman den wahren Borchert wieder“.

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1 s.o.

2 ebd., S.78

 

 

Protokoll vom 23.01 2017 und 26.01.2017

23.01.2017

 

Am Anfang der Stunde hat uns Herr Melzow mitgeteilt, dass wir nicht die Klausuren zurückbekommen und hat für uns als Entschädigung Duplos mitgebracht.

 

Herr Melzow hat anschließend die Stunde mit der Fragestellung: „Wie stellt ihr euch Gretchen vor?“, beziehungsweise, „Wie kann man Gretchen als Regisseur darstellen?“ eingeleitet.

 

Die Antworten von den Schülern sahen wie folgt aus:

  • hübsche äußere Hülle, wenig Profil
  • Gretchen darstellen, wie Faust sie sieht, oder wie der Leser sie vorstellt
  • Anfänglich, wie Faust Gretchen sieht und im verlauf des Dramas die „echte“ Gretchen darstellen

 

Anschließend sollten die Schüler die Szene Garten unter der Fragestellung: „Erarbeiten sie Aspekte des Themas Liebe, wie sie durch die Figurenpaare vermittelt werden“ erarbeiten.

 

Faust/ Gretchen Mephisto/ Marthe
  • Zärtlichkeit
  • Selbstlosigkeit
  • Familie/Fürsorge
  • Ewigkeit
  • Romantisch
  • Naiv
  • Leidenschaft
  • sexuelle Begierde
  • pragmatische Sicht
  • Sicherheit/ Wohlstand

(als Motiv einer Partnerschaft)

 

 

26.01.2017

 

Die Doppelstunde wurde mit der Klausurbesprechung der zweiten Klausur des zweiten Halbjahres eingeleitet.

 

Häufige Fehler:

  • Die Szene wurde nicht in den Kontext eingeordnet
  • Zitieren muss geübt werden
  • sprachliche Mittel mangelnd gefunden

 

Anschließend sollten die Schüler sich in 4er Gruppen einteilen und ein Standbild zu der Szene Garten einzuüben. Es sollte die Beziehung zwischen Faust und Gretchen und die Beziehung zwischen  Mephisto und Marthe dargestellt werden. Die Beziehung  zwischen Faust und Gretchen wurde als romantisch abgebildet und die die Beziehung zwischen Mephisto und Marthe wurde als sexuell begierdig dargestellt.

 

Abschließend haben wir das Zitat “ Mephisto schafft an und Faust macht viel mehr draus“ besprochen.

Die Schüler sind zu folgenden Ergebnissen gekommen:

  • Mephisto schafft für Faust Frauen an
  • Faust verliebt sich direkt