Protokoll vom 22.05.2017

Protokollant: Jana Hauer

Thema der Stunde: Erzähltechnik

Wir beginnen die Stund mit der Mitteilung, dass die Klausur auf Freitag den 16.06 (3-4 Stunde ), da in nächster Zeit viele Stunden entfallen werden.

Da wir in der letzten Stund gelernt haben, dass es wichtig ist nicht nur auf der Metaebene ein Werk zu Betrachten, sonder auch ins Detail zu schauen werden wir uns in dieser Stunde mit Erzähltechniken beschäftigen um dies noch genauer tun zu können.

Im Unterrichtsgespräch sammeln wir das Vorwissen welches wir über das Thema schon besitzen und werden dabei von Herr Meltzow ergänzt. Wir kommen zu folgenden Ergebnissen:

  • Darbietungsform :
    • Es wird zwischen den Weisen unterschieden in denen der erzähler seine Gedanken, das Geschehene , etc. mitteilt (zum Beispiel: innerer Monolog, erlebte Rede….)
  • Erzählform:
    • Man unterscheidet zwischen Ich- und Er/Sie-Erzähler
  • Erzählverhalten:
    • Man unterscheidet zwischen auktorialen, personalen und neutralen erzählern
  • Zeitstruktur:
    • Wir betrachten den Chronologie des Textes (linear oder mit Zeitsprüngen)
    • und den Zeitraum (Erzählte Zeit (zeitdehnend, zeitraffend); Erzählzeit)
  • Erzählperspektive ≠ Erzähler
    • Bei der Erzählperspektive unterscheidet man zwischen der Innen- und Außensicht wohingegen sich der  „Erzähler“ aus Erzählform und Erzählverhalten zusammensetzt.
  • Satzstruktur ≠ Erzähltechnik
    • Die Satzstruktur wird in der Sprachlichenanalyse betrachtet

Zum sichern dieser Ergebnisse bekommen wir ein Merkblatt mit einer noch ausführlicheren Erklärung der unterschiedlichen Begriffe, mit dessen Hilfe wir zu Ausschnitten aus diversen Texten die Erzählperspektive, Erzählform und das Erzählverhalten ausfindig machen sollen.  Im Anschluss besprechen wir unsere Ergebnisse, wobei wir nur noch zum ersten Ausschnitt kommen. Dieser stammt  aus Goethes Werk „Die Wahlverwandtschaft“ von 1809:

  • Erzählperspektive: Innensicht (Beschreibung von Gefühlen)
  • Erzählverhalten: auktorial ( Kenntnis der Gefühle verschiedener Personen)
  • Erzählform: nicht Eindeutig
  • Besonderheiten: auktorialer Erzähler kommentiert die Handlung

Wir beenden die Stunde mit einem Ausblick auf die nächste in der wir die restlichen Aufgaben besprechen werden, die, wenn wir sie nicht im Unterricht fertiggestellt haben, Hausaufgaben sind.

 

Protokoll vom 18.05.2017

Protokollant: Jana Hauer

Thema der Stunde: Gregors Beziehung zum Vater unter genauerer Betrachtung der „Apfelszene“

Wir beginnen die Stund vom 18.05.2017 mit der Fragestellung der Hausaufgaben vom 11.05.2017:


Analysieren Sie das Verhaltens des Vaters und dessen Wahrnehmung durch Gregor am ende des zweiten Kapitels. Inwiefern ist von einer Peripetie zu sprechen.


Im Unterrichtsgespräch könne wir folgende Elemente  in der Szene feststellen:

  • Wiedergewonnene Stärke des Vaters
    • Uniform symbolisiert Macht
      • Vater erscheint (durch sie) besonders machtvoll (Beschreibung dur diverse   positive Adjektive (leuchtend, golden, etc.)
  • Vater erscheint größer als zuvor
    • Gregor hat an Kraft und Größe angenommen
  • Vater als Oberhaupt der Familie
    •   Dies war er zwar schon seit jeher, jedoch nah er nicht die Rolle des Versorgers ein. Durch die Verwandlung Gregors nimmt er noch weiter an Wichtigkeit in der Familie zu.
  • Vater will erneut Macht über Gregor demonstrieren um seien Stellung in der Familie zu festigen.
    • Schwester trägt Mitschuld durch Hetze auf Gregor
  • Vater hat ein patriarchalisches Familienbild wodurch er sich als Kopf der Familie sieht und die Frauen kar untergeordnet sind
  • Gregor hat eine kindliche Sicht auf den Vaters

Im folgenden suchen wir für sprachlichen und inhaltlichen Indizien für die Rolle Gregors als die eines Kindes:

  • Gregor erscheint im Gegensatz zum Vater klein
    • Perspektive von unten nach oben
  • Auftreten einer Atemnot Gregors
    • Verhalten ais seiner Kindhei
  • Wehrlos gegenüber des Vaters
    • Keine Verteidigungsversuche
  • Angst vor dem Vater
  • unterwürfiges Verhalten
  • Unsicherheit seitens Gregors
  • Vater hält „Größte Strenge für angebracht“
    • Bestrafung Gregors
  • Sicheres Verhalten des Vaters in Bezug auf seine Anschuldigungen gegenüber Gregor
  • Mutter schütz Gregor vor dem Vater
    • Jedoch: „gänzliche Vereinigung“ der Eltern stellt Gregors kindliche Wahrnehmung von Sexualität da
      • Ödypuss-Komplex : Gregor fühlt sich von seiner Mutter sexuell angezogen

Zusammenfassend halten wir fest, dass Gregor seinen Vater in der Apfelszene als deutlich stärker wahrnimmt. Dies wird besonders durch sprachliche Mittel hervorgehoben.

Wir halten noch einmal fest, dass auch in der Epik die worte nicht beliebig gewählt sind und man sie bei der Analyse stets beachten sollte.

Um auf die Frage am Anfang der Stunde zurückzukommen versuchen wir nun festzustellen, ob es sich bei der Apfelszene um die Peripetie des Werkes handelt. Wir stellen fest, dass die Geschehnisse der Szene zur vorkommenden Isolation Führen, da sich die Schwester und die Mutter nun auch gegen Gregor auf die Seite des Vaters stellen und Gregor somit komplett aus dem Familienleben verdrängen.

Wir beenden die Stunde mit einem Kahoot um ein grundlegendes Verständnis der Erzählung  sicherzustellen.

Protokoll vom 11.05.2017

Protokollant: Paula Euler

Thema der Stunde: Die Phasen der Verwandlung

Zu Beginn der Stunde vom 11.05.2017 greifen wir nocheinmal die erste (ein wenig veränderte) These der Stunde vom 08.05.2017 auf:

Gregor entwickelt sich im Verlauf des Romans, indem er stärker durch seine Triebe (das ES) gesteuert wird und sich zunehmend von seinem  ÜBER-ICH befreit.

Aus dieser These entnehmen wir, dass Gregor sich in dem Roman in einer Entwicklung befindet, in der seine Triebe immer stärker dominieren. Diese Entwicklung kann man auch die Phasen der Verwandlung nennen, die in dem Roman durch eine inhaltliche Strucktur (den drei Kapiteln) unterteilt sind und dadurch deutlich werden.

Um diese Phasen herausarbeiten zu können, überlegen wir uns Überschriften für die Kaitel.

I.   Die körperliche Verwandlung

→In diesem Kapitel wird die Verwandlung entdeckt. Die Verwandlung ist hier jedoch erstmal nur körperlich, da Gregor noch zu sehr an seinem alten Ich festhält. Er ist immer noch der Selbe, im Körper eines Käfers gefangen.

Beispiele:

  • S. 5 → Gregor will sich nicht von seinen Gewonheiten trennen (Er will unbedingt auf der Seite schlafen, obwohl er bemerkt, dass dies nun nicht mehr geht)
  • S. 6 → Gregor denkt trotz der Verwandlung weiterhin nur daran, arbeiten zu gehen
  • S. 13 → Gregor sieht die Verwandlung nur als kleines Problem an, für das es schnell eine Lösung geben wird
  • S. 18 → Gregor ist bereit, um arbeiten zu gehen, obwohl er sich in einen Käfer verwandelt hat. Er ist noch komplett in seinem alten Leben und ignoriert seine Situation.
  • S. 21 → Gregor will, obwohl er eigentlich weiß, dass er es nicht kann, der Mutter helfen.

II. Spannungsfeld Körper – menschl. Ich

→In diesem Kapitel versuchen Gregor und seine Familie sich an die Situation anzupassen. Es müssen einige Änderungen auftreten, um die neue situation zu überstehen. Gregor will die Beziehung aufrecht erhalten und macht sich Sorgen um sie, da er seine Familie nun nicht mehr finanziell unterstützen kann. Außerdem beginnen Samsas Triebe immer mehr zu dominieren.

III. Verfall des menschl. Ichs bis zu Gregors Tod

In diesem Kapitel verwarlost Gregors menschl. Seite und er wendet sich immer mehr von ihr ab. Der Prozess der Verwandlung findet hier ein Ende. (Auch die familiäre Situation wandelt sich ⇒ z.B. der Vater übernimmt wieder die Rolle des Oberhaupts und Hauptverdieners in der Familie.) Die Szene mit dem Apfel ist eine Schlüsselszene des Romans, in der der Prozess des Verfalls durch das Verfaulen des Apfels in Gregors Rücken verglichen werden kann. Zudem wird am Ende des Romans der Aspekt der Vereinsamung und dem anchließenden Tod Gregors angesprochen.

Dazu haben wir noch eine vierte Phase hinzugefügt, die nach Gregors Tod beginnt und nicht in einem eigenen Kapitel beschrieben wird:

IV. Neues Leben der Familie Samsa nach Gregors Tod

→Aus diesem Kapitel lässt sich schließen, dass Kafka die Vorstellung hatte, dass auch seine Familie nach seinem Tod froh gewesen wäre.

Anschließend bearbeiten wir die Aufgabe, inhaltliche und sprachliche Stellen im Buch heraus zu arbeiten , die Gregors Triebe und den Widerstand gegen diese Triebe ansprechen.

Die Ergebnisse sammeln wir in dieser Tabelle.

Hausaufgabe: Analysieren Sie das Verhalten des Vaters und die Sicht Gregors darauf (S. 39-42). Inwiefern kann von einer Perpetie gesprochen werden?

Protokoll vom 08.05.2017

Protokollant: Paula Euler

Thema der Stunde: Der Grund für Gregor Samsas Verwandlung

Zu Beginn der Stunde am 08.05.2017 hält Rebecca ein Referat über den Vater-Sohn-Konflikt von Kafka, im Bezug zum „Brief an den Vater“. Sie bezieht sich dabei auf die Bücher „die Verwandlung“ und „der Process“ und vergleicht die Vater-Sohn-Beziehung in besagten Büchern zu der Vater-Sohn Beziehung, die Kafka mit seinem Vater führte, so wie sie in dem „Brief an den Vater“ deutlich wird.

Anschließend verknüpfen wir die ergebnisse der letzten Stunde mit dem Referat und greifen hierzu nocheinmal die Ich-Theorie nach Sigmund Freud auf:

Das ES repräsentiert die Triebe des Menschen, so wie Hunger oder Durst. Es handelt unbewusst und liegt in der Natur des Menschen. Das ÜBER-ICH ist das genaue Gegenstück zum ES. Es wird im Laufe des Lebens gebildet und gibt vor, was „richtig“ und was „falsch“ ist. Es handelt somit nach dem, was die Gesellschaft verlangt. Das ICH ist das Mittelmaß zwischen ES und ÜBER-ICH und wird dabei von dem ES getrieben, bekommt vom ÜBER-ICH jedoch Befehle, wie es sich zu verhalten hat. 

Der Vater repräsentiert in der oben genannten Theorie das ÜBER-ICH, da er klare Vorschriften, Regeln und Erwartungen gegenüber Gregor hat. Er unterdrückt Gregors Bedürfnisse (somit das ES). Es herrscht ein Ungleichgewicht von ÜBER-ICH und ES, wodurch es zu einer gestörten Persönlichkeit von Gregor gekommen ist. Gregor existiert kaum noch selber. Er repräsentiert nur noch die Erwartungen, die der Vater von ihm hat.

Zu Beginn der Geschichte hat Gregor Samsa sich in einen Käfer verwandelt. Dieser soll das ES repräsentieren, da er nur von seinen Trieben gesteuert wird, ohne Regeln und Vorschriften beachten zu müssen.

Kristina und Jana formulierten anschließend jeweils eine These, die den Grund für die Verwandlung, der in dem Roman nicht genannt wird, erklären soll:

  1. Der Käfer ist nach der Verwandlung eine Repräsentation des ES. Gregor hat sich so vom ÜBER-ICH befreit und es fällt komplett weg.
  2. Gregor wurde durch das zu starke ÜBER-ICH so deformiert und gestört, dass er zusammenbricht. Das einzige was von ihm übrig bleibt, ist der Käfer.

Anschließend werden Argumente für und gegen beide Thesen gesammelt:

für 1:

+ Das ES wird stärker hervorgehoben, da Gregor als Käfer nach seinen Trieben handeln kann und seine Grundbedürfnisse befriedigen kann. Er muss sich nicht an gesellschaftliche Normen, wie arbeiten oder sich waschen, halten.

-Es kommt nicht zu einer Befreiung, da Gregor sich immer noch an bestimmte (ungeschriebene) Verhaltensregeln halten muss (z.B. Gregor muss dauernd in seinem Zimmer bleiben).

jedoch: Gregor fängt an, sich nicht mehr an alle Regeln zu halten. Das ES gewinnt an Stärke und das ÜBER-ICH verliert immer mehr mit der Zeit (z.B. Gregor verlässt doch einmal sein Zimmer, um der Schwester beim Geige spielen zusehen und zuhören zu können). Gregor ist somit auf dem Weg zur Befreiung. Die Verwandlung ist aus diesem Grund ein fortlaufender Prozess. Man sricht auch von den Phasen der Verwandlung, auf die wir in der nächsten Stunde am 11.05.2017 weiter eingehen werden.

für 2:

+ weder das ÜBER-ICH, noch das ES dominieren → Gregor kann immer noch nicht machen, was er will

 

Protokoll vom 04.05.2017

Die Doppelstunde am Donnerstag den 04.05.2017 beschäftigte sich die erste Stunde mit der Klausur und die zweite Stunde mit Franz Kafkas Werk „Die Verwandlung“ . In Verbindung zu diesem Werk bringen wir ein Bild von Sigmund Freud „Psychoanalyse Ich Es“.

Zuerst besprechen wir die in der letzten Stunde angewande Methode, in der wir alle zusammen ein Schaubild erstellten, welches Gregor Samsas Leben und die unterschiedlich gewichteten Einflüsse (verkörpert durch unterschiedliche Kästchen Größe) auf dieses beschreibt. Diese Methode gefäällt den Schülern sehr, denn es bietet ein interaktives Zusammenarbeiten, welches präziser und effizienter ist, als z.B das Arbeiten in Kleingruppen. Außerdem gefällt den Schülern das Arbeitsklima besser, sowohl wie das direkte Feedback als Kommentarfunktion, welches die Ergebnisse verbessert.

Anhand diese Schaubildes kamen wir auf die folgenden Erkenntnisse :

Es gibt wesentliche Pole in Gregor Samsas Leben, wie zum Beispiel sein Vater, der eine sehr autoritäre Rolle hat und so Gregor sehr beeinflusst. Außerdem ist seine Mutter untergeordnet und hat somit wenig zu bestimmen in Gregors Leben. Die Schwester bietet den Gegenpol zu Gregors Vater. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn kann als kalt beschrieben werden, aufgrund des sehr strengen Verhältnis, wobei die Beziehung zwischen Bruder und Schwester als warm bezeichnet werden kann. Dies ergibt sich unteranderem aus dem Wunsch der Schwester zu studieren und Gregor der sie dabei finanziell unterstützt. Des weiteren stellten wir fest, dass Gregors Leben von Erwartungen die er erfüllen muss geprägt ist. Wie beschrieben einerseits durch den Vater, doch anderseits durch seinen Beruf, indem er als Person nicht Wertgeschätzt wird. In der Firma wird er als Objekt behandelt, was ihm ein sehr trostloses Leben bietet, da er zuhause auch keine Abwechslung und Wertschätzung findet. Gregor Samsa pflegt keine sozialen Kontakte und seine Beziehung zu Frauen ist auch sehr problematisch, welches sein Verhätniss zu dem Bild „Frau im Pelz“ in seinem Zimmer gut erklärt. Ihm ist diese Bild sehr wichtig und er würde sogar seine Mutter für dieses Angreifen.

Im Verlaufe der Stunde beschäftigen wir uns mit Franz Kafkas Biographie, in der wir einige Paralleln zu Gregor Samsas Leben festellen.

Zum einen hat Kafka einen sehr dominanten Vater, welcher seine berufliche Perspektive beeinflusste. Sein Beruf als Versicherungsangestellter ist dem von Gregor ähnlich. Außerdem ist die Nahbeziehung zu seiner Schwester wie im Buch vorhanden, denn Kafka lebte mit seiner Schwester im Haus, wo sie jeden Tag streitigkeiten mitbekamen. Franz Kafkas hatte auch seine gewissen sozialen Probleme, was dafür sorgte, dass er mehrfach Verlobungen löste.

Anschließend beschäftigen wir uns mit dem Bild von Sigmund Freud und bringen es in Verbindung zu Franz Kafkas Werk

Das Bild zeigt die Einflüsse dreier Faktoren auf den menschlichen Geist. Es gibt das Über-Ich, das Ich und das Es. Das Über-Ich orientiert sich an Werten und Normen der Gesellschaft, während das Es die Triebe und Bedürfnisse steuert. Das Ich wägt diese nun ab und handelt orientiert an die Realität. Freud bezeichnet diese, als Instanzen die sagen was man machen kann oder was nicht.

Bei Gregor Samsa liegt ein Missverhältnis zwischen Über-Ich und Es vor. Der Vater als „Über-Vater“ und der Beruf als „Über-Chef“ beeinflussen Gregor so stark, dass die Bedürfnisse des Es unterdrückt werden. So kommt es zu Störung in seiner Person oder man könnte auch von einer „Identitätskrise“ sprechen.

Nun stellen wir Thesen auf warum sich Gregor Samsa verwandelt

  1. Durch die Verwandlung gewinnt das Es an Relevanz -> aufgrund der fehlenden Präsens des Vaters und des Berufes
  2. Die Differenz dieser beiden Faktoren soll sichtbar gemacht werden. Die Triebe werden durch die gestalt des Tieres sichtbar.
  3. Das Es wird solange unterdrückt das es „rebelliert“ und das Über-Ich dominiert.
  4. Der Druck von dem Über-Ich wird so groß, dass es keine Entfaltungsmöglichkeiten mehr gibt.
  5. Viele Faktoren wirken so auf ihn ein , dass er so von außen verändert wird und er somit nicht mehr er selbst ist.
  6. Gregor ist nur ein Produkt von Erwartungen.

Abschließend lässt sich sagen das diese Problematik, eines Missverhältnisses zwischen Über-Ich und Es, immernoch aktuell ist. In der heutigen Gesellschaft ist durch die hohen Erwartungen an eine Person und auch durch die unterschiedlichen Rollen die eine Person annehmen muss, so ein Missverhältnis schwer zu kontrollieren. Durch die fehlende Zeit, die Dinge zu tun, welche man selber machen möchte und die eine Person ausmachen, kommt es zu einem Kontrollverlus, welcher sich z.B in Burnouts sichtbar macht. Man kann von einer „Verwandlung“ in eine Maschine sprechen, in der man nur ein Produkt von Erwartungen ist. Es ist ganz wichtig ein Gleichgewicht zwischen Über-Ich, Ich und Es zu finden!